Die ganze Welt spricht über Industrie 4.0 und IIoT. Das Industrial Internet of Things bedeutet, dass jedes Gerät in einem Wertschöpfungsprozess miteinander verknüpft ist und miteinander kommuniziert. Dies bringt viele Vorteile, unter anderem:

  • Einfache Inbetriebnahme durch Plug & Play Prinzip aller Teilnehmer
  • Steuerungs-/ Feldbus- und Anbieterunabhängigkeit
  • Minimierung von Ausfallzeiten durch bedarfsorientierte Wartung - dank Condition Monitoring
  • Die Prozessdaten und Parameter können von jedem Ort auf der Welt abgerufen und angepasst werden

Eine Grundvoraussetzung für Industrie 4.0 ist ein einheitliches Kommunikationssystem aller Teilnehmer. IO-Link ist ein solches standardisiertes Kommunikationssystem. Das Besondere an IO-Link ist, dass nicht nur die Steuerung mit den Sensoren kommuniziert, sondern auch die Sensoren ihren Status der Steuerung mitteilen können.

Ein IO-Link-System besteht aus einem IO-Link Master, mehreren IO-Link Devices/ Slaves und einer Steuerung. Der IO-Link Master bündelt die Prozessdaten der Sensoren (IO-Link Slaves) und gibt diese, über eine beliebige Bus-Schnittstelle (Profinet, EtherCat, Ethernet/IP, Profibus oder AS-Interface), an die Steuerung weiter. Jedes IO-Link Device ist eindeutig über seine IODD identifizierbar. Diese IO Device Description kann zentral über die Steuerung ausgelesen werden.

Mit dem AX350/IO hat motrona eine IO-Link fähige Prozessanzeige im Sortiment. Die Prozessanzeige ist vielseitig einsetzbar. So kann sie nur zum Anzeigen von analogen Prozessdaten verwendet werden, welche sie dann unverändert über den IO-Link Master an die Steuerung weiter gibt (Bild 1). Aber sie kann auch diverse Rechenoperationen (skalieren, linearisieren, addieren, subtrahieren, multiplizieren, dividieren, Mittelwertbildung, …) mit den vom IO-Link Master bereitgestellten Daten durchführen (Bild 2).